Was Sie sich vielleicht fragen (FAQs) ?!

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Ihr Zuckerbäcker, Michael Mantl-Mussak

 ….. NACHFOLGEND und immer wieder von mir ergänzend, EINIGE PUNKTE, die Ihnen & mir vielleicht wichtig erscheinen bzw. über die ich immer wieder befragt werde:

ZUCKERBÄCKER ?!

Ich selbst fühle mich ausschließlich als Zuckerbäcker! Genauso wie mein Urgroßvater, meine beiden Großväter und meine Eltern! Und das Fachgebiet eines Zuckerbäckers, war und ist viel viel mehr als „nur“ Backen. Leider wird aber vieles nicht mehr weitergegeben bzw. „noch schlimmer“, nicht mehr benötigt und geht dadurch verloren.

Ich darf Sie aber beruhigen: „Als Zuckerbäcker bin ich natürlich auch Konditor bzw. sogar geprüfter Konditormeister mit Ausbildungsbefähigungsprüfung und die Gewerbebezeichnung, des Gewerbes, das ich dadurch ausüben könnte bzw. darf, lautet wie folgt:

„Konditoren (Zuckerbäcker) einschließlich der Lebzelter und der Kanditen-, Gefrorenes- und Schokoladewarenerzeugung (Handwerk)!“


 

WAS KÖNNEN SIE BEI MIR LERNEN ?

Als die richtigsten 3, von allen Antworten würde ich Ihnen folgendes sagen:

– das Gefühl für den Arbeitsplatz (auch Ihre Küche, ist ein / Ihr Arbeitsplatz)

– das Gefühl für die Rohstoffe und Halbfertigprodukte

– das Gefühl für die Herführung und das vorausschauende Arbeiten


 

SIND MEINE ERLÄUTERUNGEN IMMER DIE RICHTIGEN ?

Ja, natürlich! – Humbug – nicht alle, aber viele Wege führen nach Rom und so ist es auch in der Backstube!

Das heißt: „Ich kann Ihnen nur erklären, wie ich es mache, wie es bei mir funktioniert und (fast) immer zu einem ausgezeichnetem Ergebnis führt!“ Aber natürlich wird es Fachbücher geben, wird es Kollegen und Kolleginnen geben, die, die Sache ganz anders sehen oder auch anders abhandeln und trotzdem damit zum gleichen Resultat kommen. Damit habe ich noch nie Probleme gehabt und ich hoffe, Sie auch nicht.

„Letztendlich muß jeder für sich, das Erklärte, das Gesehene, so umsetzen, wie es der eigenen Art zu Denken, der eigenen Art zu Fühlen und der ureigensten Motorik, gut tut!“

Nur so, kann man für sich selbst, meine Damen und Herren, liebe Mädels und Jungs, gutes Handwerken, erfolgreich umsetzten!


BACKE ICH AUCH PRIVAT ?

Selten bis gar nicht! Habe ja meinen Beruf über viele Jahrzehnte (gerne) sehr exzessiv ausgeübt, was in meinem Fall folgendes – vielleicht etwas überspitzt – bedeutet hat: „Arbeiten, Essen, Schlafen“! Stadtspaziergänge, haben mir immer die nötige Erholung und Ideen gebracht. Freunde treffen, Theater-, Opern-, Konzert- und Kinobesuche, sind bei mir natürlich auch nie zu kurz gekommen. Städtereisen werden und wurden sehr gerne benutzt, um bei Kolleginnen & Kollegen in die Auslage zu schauen. In meinem Beruf (Handwerk & Gastronomie bzw. Hotellerie) nutzt man den Tag, solange man die Energie dazu hat, 24 Stunden!

3 Sachen die ich gerne und immer wieder zu Hause in der Küche mache, sind: Kaiserschmarrn (mit und ohne meiner geliebten Rosinen), als Beilage Apfelmus, wenn möglich, mit Apfelstückchen und Zwetschkenröster. Palatschinken in jeder marmeladigen & schokoladigen Variation + viel Puderzucker drüber. Und als Österreicher natürlich, Wiener Schnitzel mit Petersilienkartoffeln und Preiselbeeren.

Meine aller größte Bewunderung gehört all jenen Damen und Herren, die in ihren, oftmals kleinen Küchen, wahre kulinarische Meisterwerke, zaubern!!


VEGETARISCH; VEGAN; GLUTENFREI

Ich respektiere in jeder Hinsicht, meine Mitmenschen, die ihre Essensgewohnheiten aus gesundheitlichen oder persönlichen Einstellungen, gewissen nahrungstechnischen Regeln anpassen bzw. anpassen müssen! Was ich absolut nicht möchte, ist, wenn Personen meinen, sie müssen mich diesbezüglich missionieren!

Als Zuckerbäcker mit Herz & Seele und Genußmensch, kann und will ich diesen Regeln nicht Folge leisten. Obwohl ich mir gerade in der Tierhaltung, größtmögliche Veränderungen wünsche, die aber alleine durch unsere nationalen und EU weiten Hygieneverordnungen, sowie dem Kaufverhalten der allermeisten Konsumenten, unmöglich sein werden. WIR ALLE, haben den vielen kleinen und „gesunden“ Landwirten aus meiner Kindheit (habe ja viel Zeit bei meinen Großeltern in Prigglitz , am Fuße des Semmering, verbracht), jegliche wirtschaftliche Existenzgrundlage zerstört!!

Ein frisches Ei, qualitativ hochwertige Margarine und Butter, sowie der raffinierte Zucker oder unser hervorragend sauberes Weizenmehl aus der Mühle, kann nicht durch noch so geschmacks- und verhaltensähnlichen Produkten, kompensiert werden. Damit kann ich weder den gleichen vollmundigen Geschmack, noch die Flaumigkeit erreichen und auch die Optik entspricht meistens nicht meinen persönlichen Vorstellungen.

Auch wenn einige von Ihnen, inkl. Kollegen und Kolleginnen, meine Meinung überhaupt nicht teilen, so werde ich trotz allem, weiterhin nach alter mir übergebener Backtradition arbeiten und mit den selben Rohstoffen der Neuzeit arbeiten, wie diese schon meinen Urgroßvater erfreut haben.

Natürlich verändert sich das gesellschaftliche Profil immer wieder und alleine aus wirtschaftlicher Überlegung, muß man sich das eine oder andere Mal, diesem anpassen.

Letztendlich möchte ich beim Essen nie wirklich überlegen müssen, ob es gesund für mich ist, aber ich möchte beim Essen immer das Gefühl empfinden, dass es mir schmeckt!