1986, als ich von der Zuckerbäcker – Backstube in die Hotellerie – Patisserie wechselte, begann sich meine geordnete brave Welt als Jungkonditor, allmählich in ein schier grenzenloses kreatives süßes Universum zu wandeln. München, war weit genug entfernt, um mich mit meinem Vater in Wien bestens zu verstehen und München wurde wohl auch in der Kombination Sheraton Grand Hotel (das heutige Westin) und Wilhelm Ehrenfelder (meine erster und mit Abstand bester Küchenchef), zu meinem zweitwichtigsten fachlichen, wie auch menschlichen Lebensraum.

Wilhelm Ehrenfelder, der beste Küchenchef unter und mit dem ich jemals arbeiten durfte!

Mit meinem ersten Petit-Fours Seminar, hier in Langenzersdorf bei Backen mit Dir vor wenigen Tagen, schloß sich nach 31 Jahren, mein Kreis zum Jahre 1986. Damals begann ich mit diesem Grundrezept für ein lang saftig haltendes Petit-Four zu arbeiten, das ich bis heute unverändert verwende. Herrlich lassen sich auch die Abschnitte bzw. Reste die sich durch das Ausstechen ergeben, für eine geschmackvolle Füllung von Früchte-Fours verwenden und somit erweiterte ich kurzfristig mein Seminar, um eben diese.

Wie schon öfters, habe ich mein selbst vorgegebenes Zeitfenster für das Seminar, um einiges gesprengt und aus dem geplanten Seminarende von ca. 16:30 Uhr wurde letztendlich 19:30 Uhr. Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst, für die tolle Ausdauer, bei meinen Seminarteilnehmerinnen!! Aber ich glaube das alle, wie auch ich, ein perfektes Seminarende wollten und das bedeutete in unserem Fall, Petit-Fours ohne jegliche Abstriche!

Falls auch Sie, meine lieben Leser und Leserinnen, einmal ein Seminar bei mir besuchen und aus den 4 geplanten Stunden, sechs werden, so bitte ich Sie schon jetzt um Ihr Verständnis hierfür!

Ihr

Michael Mantl-Mussak

PS.: Sehr gerne bedanke ich mich wieder einmal bei Manuela für die tollen Fotos. Oftmals erkenne ich erst beim Durchsehen dieser, was wir alle gemeinsam geleistet haben – wunderschön – vielen Dank, Michael!